Fernschutz-Blog

Warum es diesen Blog gibt

Fernwartungs-Betrug trifft jeden Tag Menschen, die niemand gewarnt hat. Hier schreiben wir alle zwei Wochen gegen diesen Wissensvorsprung der Täter an.

30. April 2025 · Lesezeit ca. 2 Minuten · Tobias Schleret

Am Anfang von Fernschutz stand kein Geschäftsplan, sondern ein Anruf: Ein älterer Herr aus dem Bekanntenkreis, überzeugt davon, gerade mit Microsoft telefoniert zu haben. Auf dem Bildschirm: AnyDesk. Auf dem Konto: zum Glück noch alles – es war knapp. Beim Aufräumen des PCs wurde klar, wie gut die Masche gebaut ist und wie wenig die üblichen Schutzprogramme dagegen ausrichten.

So entstand zuerst die Software: ein Wächter, der Fernwartungsprogramme auf dem PC blockiert und im Ernstfall die Familie alarmiert. Aber Software allein greift zu kurz. Die Täter leben von einem Wissensvorsprung – sie kennen ihre Drehbücher auswendig, ihre Opfer hören sie zum ersten Mal. Diesen Vorsprung wollen wir verkleinern.

Deshalb dieser Blog. Alle zwei Wochen nehmen wir uns eine Masche, eine Schutzmaßnahme oder eine Familienfrage vor: Wie läuft der falsche Microsoft-Anruf ab? Warum hilft der Virenschutz nicht? Wie spricht man mit den Eltern darüber, ohne zu kränken? Was tun, wenn es passiert ist?

Drei Versprechen für alle künftigen Beiträge: Verständlichkeit – wir schreiben für Menschen, nicht für Informatiker. Ehrlichkeit – wo Technik Grenzen hat (auch unsere), sagen wir es. Belege – wir verlinken die Warnungen von Polizei, BSI, Sparkasse und Verbraucherzentralen, damit Sie nichts einfach glauben müssen.

Der Blog ist kostenlos und ohne Anmeldung lesbar. Wenn Sie ihn hilfreich finden: Leiten Sie Beiträge an Menschen weiter, die sie brauchen könnten. Genau dafür sind sie da.

Quellen & weiterführende Links

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