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Den PC für Eltern sicher einrichten: 10 Grundeinstellungen

Vom eingeschränkten Benutzerkonto bis zur Update-Automatik: die wichtigsten Handgriffe, wenn Sie den Rechner von Angehörigen betreuen.

9. Juli 2025 · Lesezeit ca. 2 Minuten · Tobias Schleret

Wer den PC der Eltern einrichtet, legt den Grundstein für Jahre – im Guten wie im Schlechten. Diese zehn Einstellungen haben sich bewährt:

1. Eigenes Standardkonto statt Administrator: Das Alltagskonto ohne Admin-Rechte anlegen. Installationen erfordern dann das Admin-Kennwort – eine natürliche Bremse gegen untergeschobene Software.

2. Updates auf Automatik: Windows Update und Browser-Updates automatisch, ohne Nachfragen. Veraltete Software ist ein vermeidbares Risiko.

3. Browser aufräumen: Ein Browser genügt. Unnötige Erweiterungen entfernen, Benachrichtigungen deaktivieren, Startseite auf etwas Vertrautes.

4. E-Mail mit gutem Spamfilter, und wichtige Konten (v. a. das E-Mail-Postfach selbst) mit Zwei-Faktor-Anmeldung.

5. Fernzugriffe abschalten: Remotedesktop, Remoteunterstützung, Schnellhilfe deaktivieren – oder das automatisch und dauerhaft von Fernschutz erledigen lassen, inklusive Wächter gegen nachinstallierte Fernwartungstools.

6. Online-Banking-Limits mit der Bank vereinbaren (Anleitung hier).

7. Backups automatisieren: Eine externe Festplatte + Windows-Dateiversionsverlauf schützt Fotos und Dokumente – auch gegen Erpressungstrojaner.

8. Fernhilfe der Familie sauber lösen: ein abgesicherter, passwortgeschützter Kanal statt „wir installieren im Notfall schnell TeamViewer“ – Ad-hoc-Lösungen sind genau das Muster, das auch die Täter nutzen.

9. Telefonliste neben den PC: Ein Zettel mit „Bei Anrufen zu Computer oder Geld: auflegen, dann mich anrufen“ samt Ihrer Nummer wirkt erstaunlich gut.

10. Einmal im Jahr gemeinsam durchsehen: installierte Programme, Browser-Erweiterungen, Kontoauszüge. Eine Stunde Pflege erspart böse Überraschungen.

Quellen & weiterführende Links

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